Mehr Infomationen
The Westin Grand, Berlin
Friedrichstraße 158-164 · Berlin10117 · Deutschland  • Telefon: +49 30 2027 0 • Fax: +49 30 2027 3362
Lokale Uhrzeit: 03:00 • Wetter: Vereinzelt bewölkt, 5 °C
Jetzt buchen
Anreise
#
Abreise
#
Weitere Angaben
1 Zimmer, 1 Erwachsene, 0 Kinder
Zimmer
-
+
Erwachsene pro Zimmer
-
+
 

Geschichte der Berliner Mauer

Eine Mauer teilt eine Stadt.

Vor dem Bau der Berliner Mauer
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges teilten die vier Siegermächte neben Deutschland die Hauptstadt Berlin in vier Besatzungszonen: Der Amerikanische, der Britische und der Französische Sektor in West-Berlin und der Sowjetische Sektor im Ostteil der Stadt.
Bereits Ende der 40er Jahre machte sich eine starke Fluchtbewegung in den Westen der Stadt bemerkbar. Gründe hierfür waren unter anderem die Ablehnungen der politischen Ideologie, Wunsch nach besseren Lebens- und Einkommensbedingungen und nach Freiheit.
Um diese Abwanderung zu verhindern wurden zwei Staaten gegründet: Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) und die Bundesrepublik Deutschland (BRD).

Bau der Berliner Mauer - 13. August 1961
Straßen wurden abgeriegelt, Fenster zugemauert, Bahnverbindungen unterbrochen. Schon in der Nacht zum 13. August 1961 rückten die bewaffneten Grenztruppen der SED mit dem Befehl aus, die Übergänge rund um Westin Berlin mit Stacheldrahtzäunen zu verriegeln. Die Berliner Mauer zerriss Familien, entzweite Freundschaften, trennte Lebens- und Arbeitswege.  
Am 15. August 1961 begann der Ausbau des „Eisernen Vorhangs“ mit Steinplatten, Betonelementen und Stacheldraht. Die Berliner Mauer der ersten Generation, die sogenannte Vorderlandmauer mit rund 30 cm Dicke, wurde bis 1968 auf eine Länge von circa 15 km ausgebaut und knüpfte an die 170 km langen Stacheldrahtzäunen an.

Ausbau der Berliner Mauer 1963-1989
Auch durch den Bau der Mauer konnte der Flüchtlingsstrom nicht gestoppt werden. Im Gegenteil: Durch die Trennung von Familien und Freunden wurde der Wunsch zu fliehen gerade bei den Ostberlinern immer größer.  Ab 1968 wurde die Mauer, durch die anhaltende Fluchtbewegung in Berlin, weiter ausgebaut und mit komplexen Grenzbefestigungen erweitert. Zudem wurde Ende der 60er Jahre ein Grenzstreifen im Osten Berlins errichtet, der mit einer weiteren Mauer (der Hinterlandmauer) ausgerüstet und mit Zäunen abgeriegelt war. Dieser dazwischen entstandene „Todesstreifen“ wurde im Laufe der Jahre mit weiteren komplexeren Sperranlagen wie Beobachtungstürmen, Lichtsperren und Selbstschussanlagen versehen. Die Berliner Mauer wurde nahezu unüberwindbar.

Fall der Berliner Mauer - 09. November 1989
Der Sekretär des Zentralkomitees für Öffentlichkeit, Günter Schabowski gab am 9. November 1989 eine Pressekonferenz die live im Fernsehen in der DDR und auch international ausgestrahlt wurde. Unruhen und die anhaltenden Fluchtbewegungen aus der DDR waren Anlass für die Konferenz, in der die Reisebeschränkungen für DDR-Bürger überraschenderweise aufgehoben wurden und die zwei geteilten Staaten in nur wenigen Minuten wieder vereinen sollten. Kurz nach der Pressekonferenz strömten die Ost-Berliner an die Mauer. Die Grenzsoldaten wussten noch nichts von der neuen Einreiseregelung, konnten aber gegen die Menschenmassen nicht mehr vorgehen. Am gleichen Abend wurde die Mauer geöffnet und die Bilder der friedlichen Revolution gingen um die Welt.
Der Fall der Mauer leitete den endgültigen Untergang der DDR ein.

Lesen Sie hier die ausführliche Geschichte der Berliner Mauer.